Düren

Wir begrüssen Sie auf der offiziellen Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Düren

- Löschgruppe Birkesdorf -

 

Wappen Birkesdorf

Beim Diabetes mellitus werden zwei Arten unterschieden. Einmal der Typ 1-Diabetiker der selber gar kein Insulin im Körper mehr herstellt (absoluter Insulinmangel) und der Typ 2-Diabetiker der zwar selber noch Insulin produziert, dieser aber nicht ausreichend ist, da seine Zellen Resistenter gegen das Insulin geworden sind und somit viel mehr Insulin benötigen um den Zucker im Blut zu Verstoffwechseln als der Gesunde Mensch (relativer Insulinmangel).

     Symptome:

  • Blässe
  • Kaltschweißig
  • Unruhe / Schwindel / Übelkeit / Erbrechen
  • Sehstörungen (verschwommen, Doppelbilder, flimmern)
  • schlapp
  • Aggressivität
  • Hungergefühl
  • Zittern

     Gefahren:

  • Krampfanfälle
  • Bewusstlosigkeit
  • Atem- / Kreislaufstillstand

 

     Maßnahmen:

  • Betreuen und Beruhigen
  • Lagerung mit erhöhtem Oberkörper
  • Gabe von Zucker (nur wenn Pat. klar bei Bewusstsein ist)
  • Notruf

Ein Patient mit zu hohem Zuckerwert (Hyperglykämie - ab 160 mg/dl Blut aufwärts) ist zwar grundsätzlich bei langanhaltendem hohen Zuckerwerten (über Monate und Jahre) gefährdet aber eine echte Gefährdung tritt erst bei Werten ab ca. 300 mg/dl Blut auf. Es gibt sogar Patienten die sich bei Werten von über 500 mg/dl Blut noch wohl fühlen. Dennoch bedürfen die einer Zeitnahen Blutzucker senkenden Behandlung.

Patienten mit einem Unterzucker (Hypoglykämie - unter 50 mg/dl Blut) bedürfen allerdings einer sofortigen Behandlung, d.h. es sollen ihnen schnellstens Kohlehydrate in Form von Zucker verabreicht werden. (Bitte geben sie diesen Patienten aber nur etwas zu essen oder zu trinken wenn diese klar bei Bewusstsein sind, da ansonsten die Gefahr besteht, dass der Patient sich daran verschluckt und ggf. ersticken kann!)
Am besten dazu geeignet sind Traubenzucker und Fruchtzucker. Deswegen fragen sie den Patienten ob er Traubenzucker bei sich führt und wenn ja geben sie es ihm. Ist kein Traubenzucker verfügbar reicht anfangs auch schon ein Glas (0,2 Liter) Fruchtsaft (Trauben-, Apfel-, Orangensaft, ....). Ist auch dieser nicht verfügbar geben sie dem Patienten normale Cola oder Limo zu trinken (bitte kein Light-Produkte oder Produkte mit Zuckeraustauschstoffen, da diese den Blutzucker nicht ausreichend erhöhen!).
Bei stärkeren Unterzuckerungen wo der Patient schon ein oder mehrere der o.g. Symptome zeigt sollten sie auch umgehend den Notruf absetzen.

 

 

 

 

Zuletzt geändert am Donnerstag, 2. Oktober 2014