Düren

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- Löschgruppe Birkesdorf -

 

Wappen Birkesdorf

Chronik der Löschgruppe Birkesdorf von 1892 bis heute

Herrmann Schüll
Im Jahre 1892 wurde die Freiwillige Feuerwehr Birkesdorf durch den Fabrikanten Herrn Hermann Schüll ins Leben gerufen. Dies geschah anlässlich eines Brandes innerhalb des Ortes. Die Löscharbeiten wurden durch die damalige Fabrikfeuerwehr der
Firma Gebrüder Schüll durchgeführt.

Im Mai 1982 rief Hermann Schüll alle Wehrfähigen Männer zu sich, und es gelang ihm, eine Freiwillige Feuerwehr ins Leben zu rufen, welcher er lange Jahre als Oberbrandmeister diente. Der Schmiedemeister Heinrich Heiden waltete des Amtes als Brandmeister.
Die Wehr wurde in eine Steiger- und Löschabteilung eingeteilt. Neben der personellen Ausrüstung wurde ein Löschwagen, eine Schlauchkarre und eine Handdruckspritze durch die Gemeinde Birkesdorf beschafft, um die Wehr den damaligen Verhältnissen entsprechend einsatzfähig zu machen.

v.l.n.r. Arnold Henseler, Peter Kratzborn, Nikolaus Kreusch   Der damalige jüngste Gründer, Peter Kratzborn (Gastwirt - li. Bild mitte), übernahm 1919 als
   Oberbrandmeister die Führung.
   Ihm standen zur Seite: Arnold Henseler (Friseurmeister - li. Bild links) als erster Brandmeister.
   Lorenz Schmitz als zweiter Brandmeister, Nikolaus Kreusch (Schreinermeister - li. Bild rechts) als
   Obersteiger für die Steigerabteilung und Peter Noiron (leider ohne Bild) als Löschmeister für die
   Löschabteilung, welche einstimmig von der Versammlung gewählt worden waren.

   Im Jahre 1928 zählte dann die Wehr 60 aktive Mitglieder, dazu einen Musikzug, unter der Leitung
   von Kapellmeister Hans Pranger sowie ein Spielmannszug, unter der Führung von Johann Günter.
   Auch unter der Leitung von Oberbrandmeister Kratzborn war die Wehr ein schlagkräftiges und nicht
   mehr wegzudenkendes Instrument innerhalb der Gemeinde Birkesdorf.

Ab 1925 führte Brandmeister Arnold Henseler wegen Krankheit des Oberbrandmeisters Kratzborn die Geschäfte und die Ausbildung der Wehr. Kurz vor seiner 40jährigen aktiven Tätigkeit, am 19. Oktober 1931, musste die Wehr durch Hinscheiden von Oberbrandmeister Kratzborn Abschied nehmen. Arnold Henseler übernahm 1931 völlig die Führung der Wehr.

Unter seiner Führung wurde 1933 die erste Motorspritze, eine TS 4, durch die Gemeinde Birkesdorf beschafft. Die Firma Dr. Degen & Kuth stellte ein Fahrzeug, welches sie wiederum absetzte, der Feuerwehr frei zur Verfügung. Es diente der Wehr sechs Jahre und wurde 1939 durch ein neues Fahrzeug LF8 ersetzt. Im Jahre 1930 wurde dann der zweite Löschzug in Huchem-Stammeln gegründet. Eine zweite Motorspritze TS8 wurde innerhalb des Amtes Birkesdorf beschafft.
1942 beauftragte man Oberbrandmeister Henseler mit dem Posten des Amtsbrandmeisters. Gleichzeitig wurde dem Hauptwachtmeister Peter Henseler als Brandmeister der Löschzug Birkesdorf übertragen, der somit die Ausbildung übernahm und für den Nachwuchs sorgte.

LF 8 Birkesdorf  1939-1968Während des letzten Krieges führte Amtsbrandmeister Arnold Henseler als 65jähriger seine Männer bei den Bombenangriffen zum Einsatz. Nach seiner Rückkehr aus der Evakuierung war seine Sorge, die Wehr wieder ins Leben zu rufen. Mit einigen Männern gelang es ihm, in einer Zeit, wo alles daniederlag, wenn auch in bescheidenem Maße, die Wehr wieder in Gang zu bringen. Durch die Einsicht der Gemeindeväter, welche die Feuerwehr als eine der wichtigsten Einrichtungen der Gemeinde ansahen, konnten in kurzer Zeit ein neues Löschfahrzeug LF8 (Bild rechts) sowie zwei Motorspritzen TS8 beschafft werden.

Im Oktober 1949 übernahm Brandmeister Peter Henseler das Amt des Amtsbrandmeisters. Ihm unterstellt waren Matthias Floßdorf als erster Brandmeister, Johann Ossenbroich als zweiter Brandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Birkesdorf und Josef Henseler als Brandmeister für die Feuerwehr Huchem-Stammeln.

Kreisverbandstag mit Fahnenweihe 1953   Im Herbst 1951 wurde ein zweites Löschfahrzeug innerhalb des Amtes beschafft, welches dem Löschzug
   Huchem-Stammeln übergeben wurde. Damit war die Vollmotorisierung aller Löschzüge innerhalb des Amtes vollzogen.
   Zum 60jährigen Jubiläum, am 12. Mai 1953, stiftete der Fabrikant Werner Schoeller eine neue Standarte, die der
   damalige Kreisbrandmeister Siegen am Festabend enthüllte und die am darauf folgenden Morgen geweiht wurde.
   (Bild links Umzug beim Kreisverbandstag 1953 mit Fahnenweihe.)

   Die Birkesdorfer Amtswehr nahm zu ihrem 75jährigen Jubiläum, am 28. August 1967, im Saal Halfenberg von den
   Vertretern der Amtsfeuerwehren aus Merken, Langerwehe, Merzenich und Niederzier viele Glückwünsche entgegen.
   Auch Amtsbürgermeister Mirgartz dankte den Wehrleuten für unermüdlichen Einsatz.
   Besonderen Dank galt den Oberfeuerwehrmännern Gerd Greßler, Heinrich Mertens sowie Günter Grohs, die am Festtage mit ihrer Amtswehr bei einem Rettungseinsatz in einem Betonsilo vier abgestürzte Arbeiter unter Einsatz ihres Lebens retteten und diese den Sanitätskräften der Feuerwehr Stadt Düren übergaben.LF 16 Birkesdorf  1968-1990

LG Birkesdorf Oktober 1968  1968 war das Jahr, in dem endlich die erforderlichen Mittel aus der Feuerschutz-
  steuer gewährt wurden, so dass die Amtswache Birkesdorf ein neues Löschfahrzeug
  LF16 (re. Bild) bekam und das alte Löschfahrzeug von 1948 abgelöst werden konnte.
  Mit dem 40jährigen Bestehen der Amtswehr Huchem-Stammeln, vom 06. bis 12.
  September 1971, wurde der Amtsverband Birkesdorf aufgelöst, weil zwischenzeitlich
  die kommunale Neugliederung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Düren vollendet
  wurde.
  Damit begann 1972 für Hauptbrandmeister Peter Henseler sowie Oberbrandmeister
  Hans Weiler und Brandmeister Heinz Stärck eine neue Aufgabe. Sie bestand im
  Wesentlichen darin, die Löschgruppe Birkesdorf auf das Stadtgebiet umzustellen.
Eine neue Zeit stand für die Löschgruppe Birkesdorf bevor, denn Sport- und Schwimmausbildung waren an der Tagesordnung. Gleichzeitig mit der kommunalen Neugliederung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Düren wurde der Löschzug 3 gebildet, der sich bis zum heutigen Tage, aus den Löschgruppen Birkesdorf und Arnoldsweiler zusammensetzt.

1979 hatte die Freiwillige Feuerwehr ein Trauerjahr zu verzeichnen. Grund dafür war, dass nach langjähriger Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Birkesdorf Hauptbrandmeister Peter Henseler in jenem Jahr starb. Er baute die Wehr in den Kriegsjahren mit auf und war auch besonders in der Nachkriegszeit Bestandteil der Wehr. Nach seinem Tode übernahm Hauptbrandmeister Harald Jansen als Zugführer den Löschzug 3.

Ab 1981 führte Brandmeister Günther Grohs wegen Krankheit des Oberbrandmeisters Hans Weiler kommissarisch die Geschäfte und die Ausbildung der Wehr.

Nachdem Oberbrandmeister Hans Weiler nach seiner Krankheit aus dem aktiven Dienst im Jahre 1982 zurücktrat, übernahm Oberbrandmeister Heinrich Mertens als Löschgruppenführer und Brandmeister Günther Grohs als stellvertretender Löschgruppenführer die Führung der Löschgruppe Birkesdorf. Durch den wirtschaftlichen und technischen Fortschritt im Haushalt und in der Industrie der Stadt Düren wurden (seit 1984) die freiwilligen Feuerwehrkräfte an den Wochenenden zu 24-Stunden-Dienst auf der Feuerwache Düren angeregt, was diesen natürlich zugute kam, da dadurch der technische Ausbildungsstand an neuen Fahrzeugen sowie die Einsatztaktik erhöht wurde.

1988 musste die Löschgruppe Birkesdorf von ihrem langjährigen Mitglied Oberbrandmeister Hans Weiler Abschied nehmen. Er starb nach einer langen Krankheit und wurde von seinen Kameraden der Wehr unter großer Trauer zu Grabe getragen.

MTF 1990-11.2007LF 16 1991-heute

    1990 bekam die Wehr unter Führung von Oberbrandmeister Heinrich Mertens ein neues
    Löschfahrzeug LF16 (Bild rechts) sowie vom RWE Düren ein gebrauchtes Mannschaftstransport-
    fahrzeug (Bild links). Das alte Löschfahrzeug LF16 von 1968 wurde durch ein modernes LF16
    ausgetauscht, so dass die Wehr mit ihm noch schlagkräftiger sein sollte. Das alte LF16 wurde im
    Zuge des Aufbau Ost-Programms nach Brück in Brandenburg, der heutigen Partnerfeuerwehr,
    überstellt.
    Durch die Modernisierung verzeichnete die Wehr überhaupt kein ruhiges Jahr 1990. Zu bewältigen
    waren 30 Einsätze vom Schwerpunkt Brandeinsatz, technischer Hilfeleistung bei Unglücksfällen bis
    hin zu Unwettereinsätzen.


Am 13. März 1992 wurde Unterbrandmeister Andreas Pfleumer auf der Jahreshauptversammlung zum derzeit jüngsten Brandmeister in NRW befördert.

Ihm folgte Unterbrandmeister Volker Dammers, der seine Prüfung als Brandmeister im Mai desselben Jahres auf der Feuerwehrschule in Münster erfolgreich ablegte und auf dem 100 jährigen Jubiläum zum Brandmeister befördert wurde.

 

mehr in Arbeit.....

 

Zuletzt geändert am Donnerstag, 2. Oktober 2014