Düren

Wir begrüssen Sie auf der offiziellen Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Düren

- Löschgruppe Birkesdorf -

 

Wappen Birkesdorf

WaldbrandWald-, Wiesen- und Feldbrände sind bei uns in Mitteleuropa nur selten Naturereignisse. Weniger als 1 von 10 Bränden werden von Blitzschlägen verursacht. Über 90 Prozent der Waldbrände sind
auf menschliches Handeln oder Fehlverhalten zurückzuführen.
Die Ursachen reichen von der sorglos weggeworfenen Zigarettenkippe oder Glasscherbe über die Selbstentzündung (zum Beispiel alter Munition aus den Weltkriegen), Abstellen von Fahrzeugen mit heißen Katalysatoren über brennbarem Untergrund bis zur Fahrlässigkeit im Umgang mit offenem Feuer.
Häufigste bekannte Waldbrandursache ist allerdings die Brandstiftung!

 

Grundsätzlich gilt:

Vom 1. März bis 31. Oktober ist es verboten, im Wald sowie auf Moor- und Heideflächen zu rauchen oder offenes Feuer zu entzünden.

Feuer machen ist nur an den offiziellen fest eingerichteten Feuerstellen auf den Grillplätzen erlaubt. Bei örtlich besonders hoher Brandgefahr kann das Feuer machen von den Forstämtern auch an den offiziellen Feuerstellen verboten werden.

Nicht gestattet ist das Grillen im Wald auf mitgebrachten Gartengrillgeräten. Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein. Auch an den erlaubten Stellen muss das Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen unbedingt vollständig gelöscht werden.

Informationen über die aktuelle Waldbrandstufe erhalten Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD).

 

Richtiges Verhalten im Wald:

  • Kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe, außer an hierzu ausdrücklich ausgewiesenen Plätzen!
  • Nicht Rauchen und keine Zigarettenreste fortwerfen! Dies gilt auch für die Autofahrt durch oder entlang eines Waldes! 
  • Keine Glasabfälle liegen lassen, sie könnten bei Sonnenbestrahlung als Brennglas wirken! 
  • Nicht mit dem Fahrzeug über entzündlichem Untergrund parken! Der Katalysator eines Kraftfahrzeugs erhitzt sich stark und kann einen Brand auslösen! Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkflächen!

 

Denken Sie immer daran:

Betroffene und Anlieger eines Hausbrandes können meistens evakuiert und die finanziellen Schäden ersetzt werden. Flora, Fauna und die Tierwelt jedoch bleiben im Brandfall ihrem Schicksal überlassen und die Schäden dort können über viele Jahre hinweg das Leben im Wald erheblich stören.

 

Brandbekämpfung:

Die Brandbekämpfung eines Waldbrandes ist natürlich immer die Sache der Feuerwehr die sie über den Notruf 112 erreichen. Sollte es sich aber um einen kleinen Entstehungsbrand handeln sollten sie auf jedenfall versuchen, wenn es ohne Eigengefährdung möglich ist, das Feuer zu löschen. Da Wasser in den meisten Fällen nicht zur Verfügung steht, könnten die nachfolgend aufgeführten Hilfsmittel wie folgt eingesetzt werden:

  • Austreten von kleinen Brandstellen
  • Auskehren oder Ausschlagen mit etwa 1,5 Meter langen Ästen
  • Abdecken der Brandstelle mit Sand, Kies oder Erdreich
  • Löschen mit Feuerlöschern oder Getränkeresten wenn vorhanden

Die Feuerwehr sollte aber auch bei erfolgreichen Löschversuchen verständigt werden, da unter Umständen eine Wiederentzündung erfolgen könnte. Die Wiederentzündung muss durch die Feuerwehr ausgeschlossen und evtl. weitere Maßnahmen zur Sicherheit getroffen werden.

 

 

Zuletzt geändert am Donnerstag, 2. Oktober 2014